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27.09.2019, 07:27 Uhr
Manfred Pentz: Mit vereinten Kräften retten, was zu retten ist
Manfred Pentz, direkt gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis 52 und Generalsekretär der Hessischen CDU, zeigte sich sehr verwundert über die Mitteilung der Continental-Zentrale zum geplanten Abbau von über 2000 Arbeitsplätzen am Standort Babenhausen.
„Die Automobilbranche befindet sich derzeit im Wandel. Continental spricht dabei sogar von einer sich abzeichnenden Krise. Durch massiven Stellenabbau will der Konzern in den kommenden Jahren seine Wettbewerbsfähigkeit sichern. Allein durch den Abbau von Arbeitsplätzen kann das aber nicht gelingen“, kommentiert Pentz die Meldungen aus Hannover. Der Landtagsabgeordnete plädiert dafür, notwendige Umstrukturierungen mit Augenmaß und vor allem mit Blick auf die Verantwortung für die zahlreichen Mitarbeiter anzugehen. „Von vielen Seiten wird die Automobilindustrie angefeindet und allein für den Klimawandel verantwortlich gemacht. Auftragsrückgänge und damit ein drohender Stellenabbau bei Zulieferern wie Continental sind die Folge. Wer die Autoindustrie diskreditiert, gefährdet ganz konkret tausende von Arbeitsplätzen einer der wichtigsten Industriebranchen unseres Landes und damit unseren Wohlstand“, bemerkt Pentz kritisch.
 
„Der Technologieumbruch in der Mobilitätsindustrie sollte eigentlich eine Chance für die Zuliefererfirmen sein. Dieser Entwicklung „offensiv“ mit einem drastischen Sparkurs entgegenzutreten halte ich zumindest für diskussionswürdig. Natürlich kann ich verstehen, dass sich in anderen Teilen der Welt günstiger produzieren lässt. Aber die Standortfaktoren bei uns in Deutschland mit guten, infrastrukturellen Voraussetzungen und hervorragend ausgebildetem Fachpersonal sind nicht von der Hand zu weisen“, gibt der Landtagsabgeordnete zu bedenken. 
 
Auch wenn Vorstand und Aufsichtsrat sich bei der Strategie grundlegend einig sind, wird Manfred Pentz das Gespräch mit dem Konzern suchen. „Seit fast 60 Jahren gehört Continental zu Babenhausen. Der Konzern ist ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor für die Stadt und die gesamte Region. Einen so weitreichenden Abbau des Standorts dürfen wir nicht einfach akzeptieren. Ich möchte mich dafür engagieren und gemeinsam auf allen Ebenen versuchen zu retten, was zu retten ist“, zeigt sich Pentz gesprächsbereit für Lösungsansätze. Heute Abend direkt nach der Sitzung des Hessischen Landtags wird Manfred Pentz mit der Standortleitung im Werk in Babenhausen bereits erste Gespräche führen.
 
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